GV 2026: Neue Statuten
Neue Statuten für die Wassergenossenschaft Rotkreuz und Umgebung
Rund 260 Genossenschafterinnen und Genossenschafter diskutierten an der Generalversammlung der WGR vom 30. März 2026 über eine Revision der Statuten. Im Zentrum steht ein neues Gebührensystem.
Die Generalversammlung der Wassergenossenschaft Rotkreuz und Umgebung (WGR) stiess auf grosses Interesse: Rund 260 Personen nahmen an der Versammlung teil. Ein spezielles Traktandum betraf die umfassende Revision der Statuten sowie die Einführung eines neuen Wasserversorgungsreglements.
Kern der Vorlage ist ein grundlegender Systemwechsel bei der Finanzierung: künftig werden sowohl Anschluss- als auch Betriebsgebühren nach einem Tarifzonenmodell erhoben. Dieses ersetzt den bisher als Basis für die Anschlussgebühren verwendeten Gebäudeversicherungswert.
Neu basiert die Gebührenbemessung auf Kriterien wie Grundstücksfläche, Nutzung, Bebauungsdichte und Leistungsbezug. Ziel ist eine transparente Verteilung der Kosten. Das Modell ist in zahlreichen Gemeinden bereits etabliert und orientiert sich an kantonalen Vorgaben. Mit der Zustimmung der Generalversammlung ist ein wichtiger Schritt erfolgt. Für die geplante Einführung per 1. Januar 2027 ist die Genehmigung durch die Gemeindeversammlung der Einwohnergemeinde Risch erforderlich.
Details zu den Statuten können den nachfolgenden Dokumenten zur Generalversammlung 2026 entnommen.
Ein spezielles Jubiläum konnte Vizepräsident Christian Wattenhofer feiern: Für seine 25-jährige Tätigkeit im Vorstand der WGR wurde er von der Versammlung mit grossem Applaus bedacht.
Verfasser: Martin Mönch, Geschäftsführer WGR